V 200.0 | Spur Minitrix - Art.Nr. 12402

Diesellokomotive.

Vorbild: BR V 200.0, Achsfolge B'B' der Deutschen Bundesbahn. Baujahr ab 1953. Einsatz: Mittlere und schwere Schnell- und Eilzüge.

dFPZ1
Diesellokomotive.
Diesellokomotive.

Die wichtigsten Daten

Art.Nr.12402
Spur / Bauart Minitrix /
EpocheIII
ArtDiesellokomotiven
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  • Produktbeschreibung

    Modell: Epoche III.
    In neuer, überzeugender Trix-Technik:
    • Fahrgestell und Aufbau aus Metalldruckguss.
    • Hochleistungsmotor (Glockenankermotor) mit Schwungmasse.
    • Digitale Schnittstelle.

    Mit Kinematik für Kurzkupplung Lichtwechsel weiß/rot, 4 Achsen angetrieben, 2 Haftreifen.
    LüP 115 mm.

  • Veröffentlichungen

    - Hauptkatalog 2002 / 2003 - Hauptkatalog 2003 / 2004 - Hauptkatalog 2004 / 2005 - Hauptkatalog 2006 - Hauptkatalog 2007/2008
  • Großbetrieb

    Die Baureihe V 200 war eines der Paradepferde der Deutschen Bundesbahn (DB) in den 50erund 60er-Jahren. Sie war gleichzeitig ein Symbol dafür, dass die Dampftechnik mittelfristig abgelöst werden sollte. Die gewählte Ursprungsfarbgebung dieser Baureihe mit der prägnanten Großbeschriftung 'DEUTSCHE BUNDESBAHN' ist wohl die populärste Ausführung der V 200. Bereits 1949/50 zeichnete sich der Strukturwandel bei der Traktion der Deutschen Bundesbahn ab. Zur Ablösung der BR 01 wurde die Entwicklung einer zweimotorigen Diesellokomotive mit 2000 PS und hydraulischer Kraftübertragung in Auftrag gegeben. So wie die 01 sollte die Maschine den mittleren und schweren Reisezugdienst auf Hauptstrecken bewältigen. Krauss-Maffei in München bekam den Auftrag für den Bau der ersten fünf Vorauslokomotiven. Zum Einsatz kamen Motoren von drei Herstellerfirmen: Mercedes-Benz, MAN und Maybach. Die beiden in die V 200 eingebauten 12-Zylinder-V-Dieselmotoren leisteten je 1000 PS. Die Kraftübertragung erfolgte über hydraulische Getriebe von Maybach und Voith. Motoren und Getriebe der verschiedenen Hersteller waren untereinander austauschbar. 1953 wurde schließlich V 200 001 auf der Verkehrsausstellung in München der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Jahr später gingen die ersten fünf Loks in die Erprobungsphase. Die dabei gemachten Erfahrungen ließen eine Anhebung der Leistung auf zweimal 1100 PS sinnvoll erscheinen. Im Rahmen dieser Einsätze stieß man an die Leistungsgrenze der Maschinen. Im Jahre 1955 wurde mit dem Bau der 81 Serienlokomotiven begonnen, daran beteiligten sich neben Krauss-Maffei auch MAK in Kiel. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 140 km/h. Nach der Ausmusterung der Maschinen kamen einige in die Schweiz, die sich dort noch einige Zeit im Bauzugdienst bewährten. Einige ehemalige DB Loks kamen zeitweise sogar in Saudi-Arabien im Gleisbaudienst zum Einsatz. Von der V 200 sind auch einige Museumslokomotiven erhalten geblieben.

Warnhinweis

ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 3 Jahren