BR 183 | Spur Trix H0 - Art.Nr. 22471

Diesel-Schnelltriebwagen

Geschichte pur
Nicht nur für Sammler und für die Vitrine: Der geschichtsträchtige Schnellzugtriebwagen SVT 137 mit der Betriebsnummer 225. „Salonwagen“ für wichtige DDR-Persönlichkeiten. Als „Fliegender Hamburger“ revolutionierte die Baureihe den Fernverkehr. Heute Hauptattraktion im Leipziger Hauptbahnhof (Museumsgleis). Vorbildgerecht mit Jakobs-Drehgestell und Innenbeleuchtung und einer stolzen Länge von 202 Millimeter.

Vorbild: Salontriebwagen als Diesel-Schnelltriebwagen Baureihe 183 der Deutschen Reichsbahn der DDR (DR/DDR). Reichsbahn-Bauart SVT 137 "Hamburg". Zweiteilig mit Jacobs-Drehgestell. Ausführung in beige/rubinroter Farbgebung. Betriebsnummer 183 252-6. Betriebszustand um 1985.

e@§`!P(W}\
Diesel-Schnelltriebwagen
Diesel-Schnelltriebwagen

Die wichtigsten Daten

Art.Nr.22471
Spur / Bauart Trix H0 /
EpocheIV
ArtTriebwagen
AnleitungenErsatzteillisteErsatzteile bestellenKompaktansichtSound-/DecoderprojektLink kopieren
werksseitig ausverkauft
Jetzt im Handel nachfragen
Händler finden

Highlights

  • Digital-Decoder mit umfangreichen Geräusch- und Lichtfunktionen.
  • Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung.
  • Mit Führerstandbeleuchtung.
  • Spitzensignal und Innenbeleuchtung mit warmweißen und roten Leuchtdioden (LED).
  • Vorbildgerechte Formänderungen für die Ausführung als Salontriebwagen für die DDR-Regierung.
  • Produktbeschreibung

    Modell: Mit Digital-Decoder und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Beide Achsen im Jacobs-Drehgestell über Kardan angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung. Digital separat schaltbare Führerstandbeleuchtung. Beleuchtungen mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Dach mit angesetzten Details. Durchgehende Seitenschürzen mit geführten Blenden über den Radausschnitten. Kulissenführung mit geschlossenem Faltenbalg zwischen den Fahrzeughälften. An den Enden Nachbildung der Scharfenberg-Kupplung (ohne Funktion). Gesamtlänge über Kupplungen 48,4 cm.

    Dieses Modell finden Sie in Wechselstromausführung im Märklin H0-Sortiment unter der Artikelnummer 37775.

    Einmalige Serie.

  • Veröffentlichungen

    - Neuheiten-Prospekt 2015 - Hauptkatalog 2015/2016
  • Großbetrieb

    SVT 137 225 DR „Bauart Hamburg“ Eine Revolution im Schnellverkehr der Deutschen Reichsbahn (DRG) leitete der VT 877a/b ein. Als „Fliegender Hamburger“ legte der 160 km/h schnelle Dieseltriebwagen erstmals am 15. Mai 1933 planmäßig die 287 km lange Strecke Berlin – Hamburg zurück und benötigte dafür nur zwei Stunden und 18 Minuten. Dies entsprach einer Reisegeschwindigkeit von 124,8 km/h. Aufbauend auf den Erfahrungen mit diesem Triebwagen bestellte die DRG 13 ähnliche Doppeltriebwagen als Bauart „Hamburg“ (SVT 137 149-152 u. 224-232). Eine leicht geänderte Kopfform sowie der Einbau einer Scharfenberg-Kupplung bildeten die augenfälligsten Unterschiede zum „Ur-Hamburger“. Die Wagenkästen aller Fahrzeuge entstanden als eine aerodynamische Stahlleichtbau-Konstruktion in Spantenbauweise. In den beiden Laufdrehgestellen ruhten die 302 kW starken Maybach-Dieselmotoren samt den Hauptgeneratoren. Der Antrieb erfolgte über Gleichstrom-Tatzlagermotoren im mittigen Jakobs-Drehgestell. Ab 1935 lernten diese Dieseltriebwagen fliegen und die DRG revolutionierte mit einem einzigartigen Netz schneller Triebwagenkurse ihren Fahrplan. Das leider nur kurz währende Zeitalter der berühmten „Fliegenden Züge“ hatte begonnen. Von Berlin aus wurden neben Hamburg nun auch Köln, Frankfurt/Main, Basel, Stuttgart, München, Breslau und sogar Beuthen erreicht. Mit Kriegsbeginn endete der Schnelltriebwagenverkehr. Nach Kriegsende waren die formschönen Schnelltriebwagen in alle Winde zerstreut. Zwei „Hamburger“ befanden sich nach 1945 auf dem Gebiet der späteren DDR. Der SVT 137 226 ging nicht mehr in Betrieb und den SVT 137 225 baute die DR bis Februar 1951/52 in einen Salontriebzug um. So stand er bis Oktober 1981 wichtigen Persönlichkeiten des DDR-Verkehrsministeriums zur Verfügung. Als Museumsfahrzeug deklariert begann dann seine zweite Karriere, bei der er im Sommer 1985 sogar mit offizieller „Ausreisegenehmigung“ der DDR an der Jubiläumsausstellung „150 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ in Nürnberg teilnehmen durfte. Nach der Wende erhielt der SVT 137 225 noch einmal eine Hauptuntersuchung und wurde äußerlich in seinen Ursprungszustand mit der eleganten beige-violetten Ursprungslackierung zurückversetzt. Er ist heute nicht mehr betriebsfähig auf dem Museumsgleis im Leipziger Hauptbahnhof zu bewundern.

  • Digitale Funktionen

    DCCSX2SXMFX
    Spitzensignal
    Innenbeleuchtung
    Diesellok-Fahrgeräusch
    Signalhorn
    Direktsteuerung
    Bremsenquietschen aus
    Schaffnerpfiff
    Bahnhofsansage
    Türenschließen
    Rangierpfiff
    Luftpresser
    Druckluft ablassen
    Vorschmieren
    Schienenstoß
    Führerstandsbeleuchtung
    Führerstandsbeleuchtung

Sound-/Decoderprojekt

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene