Rheingold DRG | Spur Trix H0 - Art.Nr. 23430

Rheingold Wagenset.

Vorbild: Schnellzugwagen "Rheingold" der Deutschen Reichsbahngesellschaft (DRG) in Ursprungslackierung um 1928. Je ein Wagen 1. Klasse ohne Küche (SA4ü-28), 1 Wagen 1. Klasse mit Küche (SA4ük-28), 1 Wagen 2. Klasse ohne Küche (SB4ü-28), 1 Wagen 2. Klasse mit Küche (SB4ük-28) und ein Packwagen (SPwü-28).

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Rheingold Wagenset.
Rheingold Wagenset.

Die wichtigsten Daten

Art.Nr.23430
Spur / Bauart Trix H0 /
EpocheII
ArtPersonenwagensets
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Highlights

  • Komplette Neukonstruktion.
  • Hochdetailliertes Kunststoffgehäuse.
  • Beleuchtete Tischlampen und Zugschlussbeleuchtung.
  • Vorbereitet für Decodereinbau.
  • Produktbeschreibung

    Modell: Epoche II. Hochdetaillierte Modelle mit erhaben gravierten Schriftzügen, angesetzten Griffstangen und verschiedenfarbige Inneneinrichtung. Eingezogene Faltenbälge mit hochgeklappten Übergangsblechen für Endwagen der Garnitur. Tischlampen und Schlussbeleuchtung funktionsfähig und können durch den Einbau eines Funktionsdecoders im Gepäckwagen digital geschaltet werden. Innenbeleuchtung 66719 (1 x je Wagen) nachrüstbar. Kupplungsaufnahmen nach NEM mit Kinematik für Kurzkupplung. Gesamtlänge über Puffer 1306,6 mm.

    Dieses Modell paßt hervorragend zur Schlepptenderschnellzuglokomotive BR 18.3 (Artikelnummer 22180 und 22181). Dieses Modell in Wechselstrom-Ausführung finden sie im Märklin HO Sortiment unter der Artikelnummer 41928.

  • Veröffentlichungen

    - Neuheiten 2008 - Hauptkatalog 2008/2009 - Hauptkatalog 2009/2010
  • Großbetrieb

    Rheingold - Reisen wie Könige. Nach der Katastrophe des 1. Weltkrieges und den politischen Umbrüchen in Europa gewannen Reisen wieder an Popularität. Fast ausschließlich benutzte man über größere Entfernungen die Eisenbahn, da sie eine schnelle und bequeme Beförderung versprach. Im Fernverkehr dominierten die privatrechtlich geführten Schlaf- und Speisewagenunternehmen, die eine weitreichende Palette bis zum größten Luxus anboten. Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) wollte Ihrer Konkurrenz nicht tatenlos zusehen und das junge, selbstbewusste Unternehmen entschied sich mit einem Luxuszug internationaler Prägung seine Präsenz auf den Schienen Europas zu unterstreichen. 1927 verlautbarte die Deutsche Reichsbahn offiziell die Bestellung von Schnellzugwagen für die Bildung von FD-Zügen die Innovation und Komfort auf Schienen darstellen sollten. Am Bau war das "Who is Who" der Deutschen Waggonbauindustrie beteiligt; u. a. die Waggon- und Maschinenfabrik AG, Görlitz und die Waggonfabrik Wegmann & Co. Es wurden insgesamt 26 Rheingold-Salonwagen gebaut: 4 Wagen 1. Klasse, SA4ü, mit 28 Sitzplätzen. 4 Wagen 1. Klasse, SA4üK, mit Küche und 20 Sitzplätzen. 8 Wagen 2. Klasse, SB4ü mit 43 Sitzplätzen. 10 Wagen 2. Klasse, SB4üK, mit Küche und 29 Sitzplätzen. Sie stellten seinerzeit mit 23,50 m Länge die längsten deutschen Wagen dar. Die Aufbauten waren Ganzstahlkonstruktionen und das Gesamtgewicht lag zwischen 50 und 52 t: also bis 12 t mehr als ein normaler Schnellzugwagen. Eigens für die Rheingold-Serie wurden Drehgestelle (Görlitz II schwer) entwickelt, die hohen Zuggeschwindigkeiten standhalten mussten und einen Achstand von 3,60 m aufwiesen. Außerdem gab es noch 3 Packwagen SPw4ü mit 19,68 m Länge über Puffer und Einrichtungen für Zollverschluss und Hundetransport. Durch ihre äußerst elegante Lackierung weckten die repräsentativen Wagen Aufmerksamkeit und Interesse. Anfangs war ihre Außenhaut in einer pflaumenähnlichen Farbe mit einem Fensterband in Creme gehalten, später violett/creme mit dem weithin bekannten goldenen Rheingold-Schriftzug. Die Innenräume boten höchsten Luxus, in der ersten Klasse sogar Einzelpolstersessel mit hohen Rücklehnen. Es wurde auf unterschiedliche Wünsche der Reisenden eingegangen, somit gab es sowohl Abteile, als auch größere Saalräume. Der Rheingold musste von Anfang an den Vergleich mit dem Orientexpress nicht scheuen und die Reisenden genossen den Luxus der Salonwagen wie es früher nur gekrönte Häupter kannten. Das Interieur war dem Geschmack der Zeit angepasst, namhafte deutsche Künstler und Architekten waren beteiligt und unverkennbar widerspiegelten sich die Einflüsse der künstlerischen-avantgardistischen Hochschule für Bau und Gestaltung in Dessau; mit der Namen wie z. B. Walter Gropius, Mies van der Rohe oder Paul Klee verbunden sind. Den Reisenden des zwischen Basel und Hoek van Holland verkehrenden Zuges wurde beste Verpflegung am Platz geboten und für die damalige Zeit eine Ausnahme Zoll- und Passkontrollen im fahrenden Zug, was die Reisezeit bedeutend verkürzte. Von der Bedeutung und Wichtigkeit des Zuges waren alle daran beteiligten Bahnverwaltungen überzeugt und es war eine Selbstverständlichkeit das jeweils die leistungsstärksten und schönsten Loks den Rheingold bespannten. Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges fand der Rheingold ein jähes Ende und seine Fahrzeuge wurden bei Kriegsausbruch abgestellt bzw. für Sondereinsätze der Wehrmacht und des Roten Kreuzes und nach 1945 für die Besatzungsmächte verwendet.

Warnhinweis

ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 3 Jahren