Spur Trix H0 - Art.Nr. 23404

Schnellzugwagen.

Vorbild: Halbgepäckwagen der Deutschen Bundesbahn (DB), Abteilwagen 2. Klasse mit Gepäckraum, Gattung BD4üm-61, (später BDms 273). Bauart UIC-X (m-Wagen).

Schnellzugwagen.
Art.Nr.23404
SpurTrix H0
EpocheIII
ArtPersonenwagen
werksseitig ausverkauft

Produktbeschreibung

Modell: Eingebaute Inneneinrichtung. Chromoxidgrüne Farbgebung des Betriebszustandes ab 1964. Vorbildgemäß detaillierte Fahrwerkspartie mit Nachbildung von Klotzbremsen und Generatorantrieb. Unbeleuchtete rote Schlusslicht-Einsätze an den Wagenenden. Vorbereitet zum Einbau einer Innenbeleuchtung. Kupplungsaufnahme nach NEM und Kinematik für Kurzkupplung. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. LüP 282 mm.

Veröffentlichungen

70 0150 (Märklin) Wechselstrom-Radsatz. Passende Innenbeleuchtung in Vorbereitung.

Dieser Wagen lässt sich mit den Modellen 23400, 23401, 23402 und 23403 zu einer typischen Schnellzug-Wagengarnitur der Epoche-III zusammenstellen. Dieses Modell finden Sie im Märklin-Sortiment unter der Art.-Nr. 43950.

Veröffentlichungen

- Hauptkatalog 2006 - Neuheiten 2006 - Hauptkatalog 2007/2008

Großbetrieb

Wirtschaftswunder-Schnellzugreise - Nachdem die 1950er-Jahre der deutschen Bundesrepublik wirtschaftlichen Aufschwung beschert hatten und die wichtigsten privaten Grundbedürfnisse gedeckt waren, keimte in vielen Bundesbürgern die Sehnsucht auf Reisen in die Ferne. Noch vor der großen Pkw-Motorisierungswelle wuchs daher der Bedarf an weiteren Serien moderner Neubau-Waggons für den Fernschnellzug-Verkehr. Dazu genügte die Zahl der ab 1954 in Dienst gestellten Neubau-Schnellzugwagen nicht mehr. Ab Beginn der 1960er-Jahre stellte deshalb die DB weitere moderne Schnellzugwagen in Dienst. Zu dieser Neubau-Familie zählten folgende Schnellzugwagen-Gattungen: A4üm-61, 1. Klasse (später Am 203), B4üm-63, 2. Klasse (später Bm 234), AB4üm-63, 1./2. Klasse (später ABm 224), BRbu4üm-61, Halbspeisewagen 2. Klasse (später RBbumh 282) und BD4üm-61, Halbgepäckwagen 2. Klasse (später BDms 273). Konstruktiv folgte man weitgehend den Konzeptionen der ersten Nachkriegs-Bauarten von 1953/54, wählte jedoch Drehfalttüren für die Einstiege. Äußerlich fielen außerdem die Übersetzfenster mit hellgoldfarben eloxierten Leichtmetallrahmen ins Auge. Die Inneneinrichtungen erfuhren eine Reihe von Detailänderungen. Ferner baute man nun Schiebetüren in die Stirnwände ein. Die Wagen der 1. Klasse hoben sich mit einer kobaltfarbenen Lackierung deutlich von den in Chromoxidgrün gehaltenen 2.-Klasse-Fahrzeugen und Gepäckwagen ab. Auch das kräftige Rot der DSG-Speisewagen kontrastierte deutlich zum übrigen Zugverband. Diese Garnituren zählten zu den typischen Epoche-III-Zügen, mit denen die zu bescheidenem Wohlstand gekommenen "Wirtschaftswunderkinder" in ihre schönsten Wochen des Jahres fuhren.

Merkmale

dEpoche III
3Innenbeleuchtung nachrüstbar
7Schlussbeleuchtung nachrüstbar
1Mit Kinematik für Kurzkupplung und Kupplungsaufnahme nach NEM
}Längenmaßstab bei Reisezugwagen 1: 93,5.

Warnhinweis

ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 3 Jahren